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Unterrichtsbeobachtung (Daten): Rettung, Erschließung und Veröffentlichung im Internet von aufgezeichnetem Unterricht aus der DDR

Seit den 1970er Jahren wurde die relativ neue Videotechnik zur Dokumentation von Unterricht, zu Ausbildungszwecken und Forschungszwecken in der Lehrerbildung und pädagogischen Forschung eingesetzt. Auch in der DDR wurden an ausgewählten Orten Unterrichtsstunden mittels Video dokumentiert. Das hier vorgestellte Projekt arbeitet die Unterrichtsaufzeichnungen der Humboldt-Universität zu Berlin auf. Die im dortigen Medienzentrum lagernden 1“ Videobänder beinhalten Aufzeichnungen von Unterrichtsstunden unterschiedlichster Fächer, Schulformen und Klassenstufen aus den Jahren zwischen 1971 und 1982 und stellen für die Unterrichtsforschung wertvolles und seltenes Material dar. Um der akuten Bedrohung vor Zerfall entgegen zu treten, wurden die Videobänder in langwierigen Prozessen digitalisiert und aufbereitet. Die Unterrichtsmitschnitte spiegeln dabei eine Bandbreite verschiedener Unterrichtsstile wider. Neben Unterrichtsmitschnitten finden sich auch Aufzeichnungen von Fachkonferenzen und Auswertungen einzelner Unterrichtsstunden sowie aus Mitschnitten produzierte Lehrfilme, die einen Einblick in damalige Forschungsprogramme vermitteln. Einige der Unterrichtsstunden scheinen Musterstunden gewesen zu sein, bei anderen lässt sich mitunter ein gewisser Grad an Inszenierung erkennen in Form von Wiederholungen einzelner Unterrichtsinhalte mit derselben Klasse innerhalb eines Filmdokuments, aber auch in Form von im Hintergrund zu vernehmender Regieanweisungen. Dies lässt den Schluss zu, dass es zumindest gelegentlich ein Skript des Unterrichtsverlaufs gegeben haben muss. Dem gegenüber stehen jedoch auch Aufzeichnungen, die aufgrund großer Disziplinprobleme vorzeitig abgebrochen wurden. Im Bestand befindet sich jenseits der Unterrichtsaufzeichnung auch ein Lehrfilm, der anhand von Auszügen aus verschiedenen Unterrichtsaufzeichnungen das Problem "Einheitlichkeit und Differenzierung" in der Schule thematisiert und dabei das gleichnamige Forschungsprojekt der Humboldt-Universität aus den 1970er Jahren vorstellt. Dieser Lehrfilm gibt Einblicke in die ideologischen Vorgaben des DDR-Bildungssystems für die Lehrer und den Unterricht. Das Dilemma, das diesem Forschungsprojekt zugrunde lag, beschäftigte die Bildungspolitik und die pädagogische Forschung der DDR bis zum Ende. (Projekt)    weniger

StudieAudiovisuelle Aufzeichnungen von Schulunterricht in der DDR

StudienleitungSchluß, Henning; Ganser, Heinz

Leitung der ErhebungSchluß, Henning

Beteiligte Wissenschaftler/innenBattestin, Sebastian; Kraitzizek, Michael; Meike, Julia

Persistent IdentifierDOI: 10.7477/4:1:0

Erhebungszeitraum1971 - 1982

Erhebungsraum (geogr.)Berlin (Ost); Deutschland-DDR

ErhebungsverfahrenBeobachtung: Feldbeobachtung (Nicht-teilnehmend)
Spezifikation: Videographie

AnalyseeinheitLehrkräfte; Schüler; Lehrerausbildungspersonal; Pädagogisches Personal; Psychologisches Personal

Art der DatenQualitatives, nicht oder gering standardisiertes Datenmaterial
(Videos, Transkripte)

Sprache(n)Mehrsprachig

Anmerkungen zu den DatenEs handelt sich um aufgefundenes historisches Videomaterial. Digitalisierung und Zugänglichmachung erfolgte mit mehreren Jahrzehnten Zeitabstand zur eigentlichen Datenerhebung. Deswegen lässt sich mitunter ein Mangel an Details zur Erhebung und Datenmaterial konstatieren. Zu einigen Videoaufzeichnungen stehen Transkripte zur Verfügung, die unabhängig von der ursprünglichen Erhebungssituation in einem Forschungsseminar am Institut für Bildungswissenschaft an der Universität Wien unter der Leitung von Prof. Henning Schluss entstanden sind.

ZugänglichkeitDie audiovisuellen Daten sind aus Datenschutzgründen nur für registrierte Nutzer auf Antrag zugänglich. Die anonymisierten Transkripte sind nach der Registrierung einsehbar. Es gelten die allgemeinen Nutzungsbedingungen des Anbieters.

Archivierende EinrichtungForschungsdatenzentrum Bildung am DIPF (FDZ Bildung)

Angaben zur DatenherkunftHumboldt-Universität zu Berlin

RechteinhaberHumboldt-Universität Berlin - HU-Daten

Veröffentlichungsdatum13.09.2011

Erhebungen derselben StudieUnterrichtsbeobachtung (Daten): Quellensicherung und Zugänglichmachung von Videoaufzeichnungen von DDR-Unterricht der APW und der PH-Potsdam
Unterrichtsbeobachtung (Daten): Quellensicherung und Zugänglichmachung von Videoaufzeichnungen von DDR-Unterricht der PH Dresden

Publikationen zur ErhebungHumboldt-Universität zu Berlin: Fernsehen in der Lehrerbildung. Referate vom Internationalen Seminar z. Gestaltung u. z. Einsatz von Videoaufzeichnungen in d. Erziehungswissenschaften. - Berlin: Humboldt-Univ. (1983), 72 S. - Humboldt-Universitaet. Berichte. 1983, 12

Hintergrundmaterialien zu der Erhebung:
Bericht über die Diagnostikausbildung im Studienjahr 1985/1986 an der HUB von Dr. Renate Eichhorn
Zusatzinformationen über Versuche und Erfahrungen an der Humboldt-Universität zu Berlin von Hans-Georg Heun

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Daten dieser Erhebung

Suchanfrage: "SCHUELERARBEIT (GRUPPENARBEIT)" (Filter: Sozialform)
Anzahl der Treffer: 16
  • Addition gleichnamiger Brüche (v_hu_72)

    Die Lehrerin stellt nach der Begrüßung kurz das Stundenthema vor. Es folgt eine in Gruppenarbeit vorgenommene Wiederholung zu Themen der Vorstunde, deren Ergebnisse zwei Schüler vor...    mehr

    Die Lehrerin stellt nach der Begrüßung kurz das Stundenthema vor. Es folgt eine in Gruppenarbeit vorgenommene Wiederholung zu Themen der Vorstunde, deren Ergebnisse zwei Schüler vorstellen und diese im Unterrichtsgespräch darlegen. Danach wird die nächste Unterrichtsphase mit der Bewältigung von Aufgaben auf einem Arbeitsblatt begonnen. Die Aufgaben sind für die Schüler - je nach Leistungsstärke - differenziert. Nachdem die Ergebnisse verglichen wurden, werden auf einem zweiten Arbeitsblatt weitere Aufgaben zur Addition gleichnamiger Brüche bearbeitet und wiederum im Lehrer-Schüler-Gespräch verglichen. Drei Schüler, die die Lösung dieser Aufgabe nicht schaffen, rechnen leichtere Aufgaben an der Tafel, während die übrigen Schüler weitere Aufgaben des Arbeitsblattes bearbeiten. Abschließend werden die Hausaufgaben aufgegeben und die Stunde von der Lehrerin zusammengefasst. (Projektleitung)    weniger

  • Biologische Oxidation (v_hu_35)

    Der Lehrer stellt sich vor, kennt also seine Schüler nicht. Er begrüßt die Klasse mit dem FDJ-Gruß "Freundschaft". Er stellt die Frage nach gemeinsamen Merkmalen aller Lebensprozesse...    mehr

    Der Lehrer stellt sich vor, kennt also seine Schüler nicht. Er begrüßt die Klasse mit dem FDJ-Gruß "Freundschaft". Er stellt die Frage nach gemeinsamen Merkmalen aller Lebensprozesse und formuliert die Aussage, es werde Energie benötigt in Form von Glukose. In der Stunde soll es um Energiefreisetzung durch chemische Oxidation gehen. Ein vorbereitetes Tafelbild zeigt zwei Diagramme, die auf der Grundlage zweier Lehrerexperimente ausgefüllt werden sollen. Die Schüler antworten eher zögerlich. Mit einem weiteren Experiment wird auf die Wirkungsweise von Katalysatoren hingewiesen. Hierauf widmet sich der Lehrer, die Thematik betreffend, Organismen. Ein Schülerexperiment soll zeigen, ob Katalysatoren in Blut, Schabefleisch und Kartoffelgewebe vorhanden sind. Die Schüler werden in drei Gruppen geteilt und sollen zu zweit das jeweilige Experiment durchführen. Anschließend werden die Ergebnisse zusammengetragen und notiert. Der Lehrer diktiert noch einen Lehrsatz und verabschiedet die Schüler, die er bittet, dazu aufstehen. (Projektleitung)    weniger

  • Das Viereck (v_hu_03)

    Der Film beginnt mitten im Unterricht. Eine Schülerin konstruiert an der Tafel ein Viereck. Dann stellt der Lehrer eine Aufgabe für die Gruppenarbeit, die an der Tafel notiert wird...    mehr

    Der Film beginnt mitten im Unterricht. Eine Schülerin konstruiert an der Tafel ein Viereck. Dann stellt der Lehrer eine Aufgabe für die Gruppenarbeit, die an der Tafel notiert wird. Die Schüler arbeiten in vorher festgelegten Vierergruppen. Diese werden nacheinander eingeblendet. Ein Schüler ist der Gruppenleiter. Innerhalb dieser Gruppen versuchen die Schüler über die Konstruktion eines Vierecks anhand von Pappstreifen Einklang zu erzielen. Der Lehrer geht umher und fragt, ob die Schüler zurechtkommen, und interveniert gegebenenfalls. Die Gruppenarbeit wird abgeschlossen, und die Ergebnisse werden an der Tafel in Schülerarbeit verglichen. (Projektleitung)    weniger

  • Der Deutsche Bauernkrieg (v_hu_19)

    Die Lehrerin, eine Studentin, hält zu Beginn einen Einführungsvortrag, angereichert mit anschaulichen Beispielen. An einer Karte benennt sie zum Thema Bauernkrieg mit Hilfe von Pappp...    mehr

    Die Lehrerin, eine Studentin, hält zu Beginn einen Einführungsvortrag, angereichert mit anschaulichen Beispielen. An einer Karte benennt sie zum Thema Bauernkrieg mit Hilfe von Papppfeilen die betroffenen Gebiete der Aufstände und erklärt die militärische Formierung der Bauern. Durch Suggestivfragen bringt sie die Schüler Stück für Stück auf die richtigen Antworten. Anhand eines Wandbildes sollen sie beschreiben, wie das Leben der Bauern war. Auch die Ursachen für den Bauernkrieg werden mit Suggestivfragen zusammengetragen. Die Lehrerin geht auf die Unterdrückung, die Ideen Luthers und Münzers, die Herausbildung einer neuen Gesellschaftsordnung und ein Gedicht (vorgetragen von einer Schülerin) ein. Anschließend folgt ein Lehrervortrag zum Thema Bauernhaufen und Bewaffnungen. Das Lehrbuch zeigt die Waffen der Bauern, und die Lehrerin hat Anschauungsobjekte aus dem Museum mitgebracht. Der Bauernkrieg wird so bewertet, dass die Bauern für eine gerechte Sache kämpften und keine andere Wahl hatten außer der Anwendung von grausamer Gewalt. Anschließend werden die zwölf Artikel, in denen die Forderungen der Bauern notiert sind, in Gruppen gelesen und sollen dann mit dem jeweiligen Banknachbarn besprochen werden. Die Lehrerin verneint im Zuge dessen die Aussage, dass Gott den Menschen erschuf und ihm Gewalt über alle Tiere gab. Die Forderungen werden dann im Lehrer-Schüler-Gespräch, wieder mit Hilfe der Suggestivfragen, zusammengetragen. Nachdem die Schüler ihre Hausaufgabe notiert haben, werden die Inhalte aus der Stunde mündlich wiederholt. Über die Stunde hinweg nennt die Lehrkraft fast alle Schüler beim Namen. Es lässt sich feststellen, dass die Schüler entgegen der Aufforderung der Lehrkraft manchmal bei Antworten aufstehen. (Projektleitung)    weniger

  • Die Biene (v_hu_67)

    Nach der im Chor gesprochenen Begrüßung "Guten Morgen" beginnt die Klasse, ihr Wissen über Bienen zusammenzutragen. Es wird ein Tafelbild eingeblendet, auf dem Arbeitsanweisungen fü...    mehr

    Nach der im Chor gesprochenen Begrüßung "Guten Morgen" beginnt die Klasse, ihr Wissen über Bienen zusammenzutragen. Es wird ein Tafelbild eingeblendet, auf dem Arbeitsanweisungen für den Stundenverlauf festgehalten sind. Das Schriftbild ist groß gehalten, damit alle Schüler es gut lesen können. Anhand von Schaubildern bestimmen die Schüler die einzelnen Objekte Biene, Bienenhaus und Wabe. Wie von der Lehrerin als Unterrichtsziel angekündigt, wird dabei besonders auf das Sprechen in ganzen Sätzen geachtet. Auffällig ist, dass ein Schüler vor seinem Aufruf an die Tafel geht, um die Entwicklung der Bienen zu beschreiben. Wahrscheinlich ist deshalb, dass der Unterrichtablauf einem zuvor feststehenden Skript folgt. Anschließend werden schrittweise Fragen zu einem Lesestück über Bienen aufgedeckt, die nach dem in Stillarbeit erfolgenden Lesen eines Kapitels aus dem Lehrbuch von den Schülern beantwortet werden. Zur Kontrolle des Verständnisses kommt dann ein lautes Lesen des Abschnittes hinzu. Anschließend erhalten Schülergruppen einzelne Fragen zum gelesenen Text und einen Umschlag mit möglichen zu findenden Antworten. Diesen Auftrag lösen sie mit der Hilfe der sich zwischen den Schülern bewegenden Lehrerin. Die vollständigen Sätze werden als Lösung an der Tafel festgehalten. Am Ende der Aufzeichnung sollen die Schüler selbst das Erreichen der vorgegebenen Lernziele - Antworten in ganzen Sätzen, der Wissenserwerb über Bienen und die Beschreibung dieses Wissens – bewerten, werden durch die Lehrerin bestätigt und erhalten als Klasse ein großes Lob für ihre gute Mitarbeit. (Projektleitung)    weniger

  • Durchschnittsgeschwindigkeit (v_hu_41)

    Ein Text wird zur Einleitung des Unterrichts eingeblendet und mit dem Hinweis "Beginnen Sie Ihr Protokoll mit der Zeitangabe 09.05 Uhr" vorgelesen. Die Lehrerin gibt per Folie drei...    mehr

    Ein Text wird zur Einleitung des Unterrichts eingeblendet und mit dem Hinweis "Beginnen Sie Ihr Protokoll mit der Zeitangabe 09.05 Uhr" vorgelesen. Die Lehrerin gibt per Folie drei Weg-Zeit-Diagramme vor, die die Schüler vergleichen und zu denen sie eine vorläufige Aussage treffen sollen. Dann wird die Klasse in drei Gruppen eingeteilt. Die Schüler sollen die jeweils dargestellte Geschwindigkeit errechnen. Die Lehrerin kritisiert und gibt Hilfen. Sie ist fordernd und autoritär. Die Schüler tragen die Ergebnisse an der Tafel ein. Dann werden die Geschwindigkeiten bestimmten Fahrzeugen zugeordnet. Es folgt eine Sachaufgabe, die erst besprochen wird und deren Ergebnisse dann schriftlich festgehalten und interpretiert werden. Die Lehrerin gibt eine Hausaufgabe auf. Ein Fahrtenschreiber (zur Sachaufgabe) wird per Folie und vereinfacht an der Tafel gezeigt. Anschließend führt die Lehrerin ein kleines Experiment vor. Die Schüler errechnen nun Teilgeschwindigkeiten. Eine fehlerhafte und eine fehlerfreie Schülerleistung werden vor der Klasse ausgewertet. Die Straßenverkehrsordnung und ihre Bedeutung werden besprochen und die Überschrift der Stunde ermittelt: Die Durchschnittsgeschwindigkeit. Zum Schluss gibt es noch eine Hausaufgabe aus dem Lehrbuch. Die Lehrerin verabschiedet ihre Schüler mit der Bemerkung "Pause". (Projektleitung)    weniger

  • Entstehung von Bodenschätzen im Perm und in der Erdmittelzeit (v_hu_24)

    Zu Beginn der Unterrichtsstunde wird das Stundenthema von der Lehrerin vorgestellt, welches schon an der Tafel fixiert ist. Ziel der Stunde ist es zu erklären, welche Bodenschätze in d...    mehr

    Zu Beginn der Unterrichtsstunde wird das Stundenthema von der Lehrerin vorgestellt, welches schon an der Tafel fixiert ist. Ziel der Stunde ist es zu erklären, welche Bodenschätze in der Zeit des Perms und der Erdmittelzeit entstanden sind. Als Anschauungsmaterial für die Schüler zeigt die Lehrerin ein ´Relikt´ aus der Permzeit, ein Päckchen mit Meersalz bzw. Kochsalz. In einem Kurzvortrag erklärt nun ein Schüler die Entstehung der Salzlagerstätten. Dafür erhält er die Note 1. Außerdem wird der Vortrag von seinen Mitschülern inhaltlich bewertet. Es werden nun die Bedingungen zusammengetragen, die für die Entstehung von Salzlagerstätten erforderlich sind. Danach lesen die Schüler einen Abschnitt zum Thema mit verschiedenen Abbildungen, und eine Schülerin fasst die Bedingungen zusammen. Anschließend ist der Film für kurze Zeit unterbrochen. In der Fortsetzung zeigt eine Schülerin an der Wandkarte Salzlagerstätten in der DDR. Die Schüler erarbeiten daran anschließend die Vorgänge der Entstehung von Lagerstätten in der Erdmittelzeit in Gruppenarbeit. Es werden Gruppenleiter bestimmt, und eine Gruppe wird genauer aufgenommen. Die Ergebnisse werden an der Tafel fixiert. Im weiteren Verlauf entsteht eine kurze Diskussion über Gruppenarbeit und deren Sinn im Unterricht, da einige Schüler eher unbeteiligt mitgearbeitet haben in den Gruppen. Am Ende der Stunde fasst ein Schüler die Ergebnisse zusammen aus den Vorgängen in der Erdmittelzeit, und die Lehrerin erteilt Hausaufgaben. Insgesamt ist die Stunde gut organisiert. Die Klassenführung der Lehrerin ist klar erkennbar. (Projektleitung)    weniger

  • Gleitreibung (v_hu_34)

    Eine Schülerin meldet die Klasse zum Physikunterricht bereit, und der Lehrer begrüßt seine Schüler. Ein Episkop-Bild zeigt einige Männer beim Eisstockschießen. Die Schüler sollen erzähle...    mehr

    Eine Schülerin meldet die Klasse zum Physikunterricht bereit, und der Lehrer begrüßt seine Schüler. Ein Episkop-Bild zeigt einige Männer beim Eisstockschießen. Die Schüler sollen erzählen, was sie darüber wissen. Der Lehrer leitet von diesem Praxisbezug zum Thema Gleitreibung über. Zuerst in den Heften, dann auf einer Folie am Polylux (Overheadprojektor) soll die Richtung der Reibungskraft eingetragen werden. Dann fragt der Lehrer seine Schüler nach den Voraussetzungen für Reibung und fordert sie auf, es zu notieren. Anschließend wird die Ausgangsproblematik zusammengefasst. Die weitere von den Schülern schriftlich gelöste Aufgabe beschäftigt sich mit der Frage, wovon die Reibungskraft abhängt. Dies wird an der Tafel schriftlich festgehalten. Anschließend teilt der Lehrer die Klasse in Gruppen ein, um die Arbeitseffektivität zu steigern, und weist die Schüler darauf hin, dass jeder Fehler eines einzelnen der ganzen Klasse schadet. Nachdem die Aufgaben genau erklärt sind, werden die Hilfsmittel für ein Experiment verteilt. Die Schüler arbeiten zu zweit oder in Gruppen, während der Lehrer herumgeht und Hilfestellungen gibt. Die Ergebnisse werden an der Tafel zusammengetragen und anschließend abgeschrieben. Am Ende der Stunde lässt der Lehrer mehrere Schüler nacheinander die Stunde zusammenfassen und bewertet diese kurzen Vorträge. Der Lehrer verlangt von seinen Schülern viel und hält einen disziplinierten und dennoch lebendigen Unterricht. (Projektleitung)     weniger

  • Leseübung (v_hu_01)

    Bei der vorliegenden Unterrichtsaufzeichnung, einem Fragment, handelt es sich um den Auszug einer Leseübung. In Gruppenarbeit à vier Schülern werden dabei von diesen bestimmte Textst...    mehr

    Bei der vorliegenden Unterrichtsaufzeichnung, einem Fragment, handelt es sich um den Auszug einer Leseübung. In Gruppenarbeit à vier Schülern werden dabei von diesen bestimmte Textstellen einer in einem Gefängnis spielenden Szene in mehrfacher Wiederholung innerhalb der Gruppe laut vorgelesen. Ein nicht exakt zu erfassender, an der Tafel notierter Arbeitsauftrag fordert die Schüler dazu auf, auf die richtige Betonung und den korrekten Ausdruck des Gelesenen zu achten. Die Kamera ist bei der Aufzeichnung ausschließlich auf eine einzelne Gruppe fokussiert. Innerhalb dieser kommt es in Orientierung an dem Arbeitsauftrag selbstständig zu eigenen Verbesserungsvorschlägen der Schüler untereinander und gegenseitigen Lesekorrekturen. Der im Klassenzimmer umhergehenden Lehrerin fällt insgesamt eine beratende Rolle zu, die sie einmal auch in der betrachteten Gruppe ausfüllt. (Projektleitung)    weniger

  • Methansäure (v_hu_46)

    Es handelt sich um ein Fragment einer Chemiestunde in der 9. Jahrgangsstufe. Die Lehrerin und die Schüler tragen Schutzkleidung. Eine Schülerin stellt eine wohl vorformulierte Frag...    mehr

    Es handelt sich um ein Fragment einer Chemiestunde in der 9. Jahrgangsstufe. Die Lehrerin und die Schüler tragen Schutzkleidung. Eine Schülerin stellt eine wohl vorformulierte Frage zur Reaktion der Methansäure, die von der Lehrerin mit der Note 1 bewertet wird. Bezüglich der Frage, wie das Problem zu lösen ist, sollen von den Schülern entsprechende Vorschläge erarbeitet werden. Vier Schülern gelingt dies, und so gibt die Lehrerin eine Hilfestellung über eine Folie. Dann soll der Zusammenhang von Ursache und Wirkung beschrieben werden. (Projektleitung)    weniger

  • Peripherie- und Zentriwinkel (v_hu_09)

    Der Lehrer steht vor einer relativ großen Klasse, die die ganze Stunde über sehr diszipliniert und auffallend gut mitarbeitet. Zu Beginn werden Aufgaben zur Berechnung von Winkeln a...    mehr

    Der Lehrer steht vor einer relativ großen Klasse, die die ganze Stunde über sehr diszipliniert und auffallend gut mitarbeitet. Zu Beginn werden Aufgaben zur Berechnung von Winkeln an der Tafel erläutert und dann an zwei Gruppen verteilt. Die Schüler lösen selbstständig die jeweiligen Aufgaben im Heft. Der Lehrer geht herum, schaut in die Hefte und gibt Hilfestellung. Anschließend werden im Frontalunterricht die Ergebnisse zusammengetragen. Auch die Zusatzaufgabe wird, für alle sichtbar, an der Tafel gelöst. Es folgt ein Lehrervortrag zu den Winkelsätzen. Der Lehrer stellt mit Hilfe einer Folie neue Aufgaben. Alle Ergebnisse der Stunde werden noch einmal zusammengetragen. Zum Ende vergibt der Lehrer die Hausaufgaben. (Projektleitung)    weniger

  • Rationalisierung (v_hu_23)

    Die Stunde wird durch die Lehrerin mittels einer Beschreibung der Lehrsituation eingeleitet. Es handelt sich bei dieser Klasse um eine Berufsschulklasse für Wirtschaftskaufleute im...    mehr

    Die Stunde wird durch die Lehrerin mittels einer Beschreibung der Lehrsituation eingeleitet. Es handelt sich bei dieser Klasse um eine Berufsschulklasse für Wirtschaftskaufleute im letzten Ausbildungsjahr. In dieser Klasse lernen ausschließlich Mädchen. Zu Beginn des Unterrichts wird ein Tonband zum Fünfjahresplan, dem offiziellen Planungsinstrument der Volkswirtschaft der DDR, und dessen Zielvorgaben eingespielt, der offiziell von dem damaligen Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, verantwortet wird. Rückblickend sollen am Beispiel des VEB Bako (Volkseigener Betrieb Backwarenkombinat) die Schülerinnen entscheiden, welche Rationalisierungsmaßnahmen hier angewandt wurden. Dies wird von einer Schülerin vorgetragen. Dafür wird die Schülerin mit der Note 1 benotet und gelobt. Im weiteren Verlauf sollen die Schülerinnen Entscheidungen treffen über Neuinvestitionsfinanzierungen für den VEB Bako. Im Verlauf der Unterrichtsstunde fordert die Lehrerin die Schülerinnen immer wieder zu aktiverer Mitarbeit auf. Insgesamt ist der Unterricht zielgerichtet organisiert. Zu beobachten ist außerdem eine angespannte Unterrichtsatmosphäre. In einem weiteren Arbeitsschritt wird ein neues Kriterium zur Rationalisierung erarbeitet. Dabei werden Berechnungen zur Steigerung des Reineinkommens durch Einsparungen im Betrieb vorgenommen. Dies tun die Schüler in Stillarbeit. Die Ergebnisse werden gemeinsam verglichen. In einer abschließenden Gruppenarbeit wird erörtert, ob die Einsparungen ausreichend waren oder ob die Firma zusätzliches Kapital benötigt in Form von Krediten. Letztlich sei als maßgebende Größe dabei der Fünfjahresplan ausschlaggebend. Am Stundenschluss werden einzelne Schülerinnen für ihre Mitarbeit benotet. (Projektleitung)    weniger

  • Schweflige Säure (v_hu_45)

    Die Lehrerin beginnt die Stunde mit einer Übung als Wiederholung zur letzten Stunde. Anschließend werden auf einem Arbeitsblatt verschiedene Aufgaben gelöst zum Thema schweflige Säure ...    mehr

    Die Lehrerin beginnt die Stunde mit einer Übung als Wiederholung zur letzten Stunde. Anschließend werden auf einem Arbeitsblatt verschiedene Aufgaben gelöst zum Thema schweflige Säure (H2-SO3). Ein Schüler löst die Aufgaben an der Tafel. Es werden u. a. die Verwendung in Industrie sowie andere Zwecke als Konservierungs- oder Kühlmittel erörtert. Nun steht die Frage der Herstellung im Raum. Dazu werden verschiedene chemische Gleichungen aufgestellt und nacheinander geprüft, ob diese für die Lösung des Problems geeignet sind. Dies geschieht mit Hilfe von Experimenten. Auffällig ist dabei die geringe Beteiligung der Klasse am Unterrichtsgeschehen. An einer Stelle lässt die Lehrerin den Kameramann die Aufzeichnung unterbrechen und beginnt erneut. In einem Experiment wird nun das richtige Verfahren zur Herstellung schwefliger Säure erklärt. Ein Schüler notiert an der Tafel die chemische Gleichung dafür. Deshalb erhält er eine Note. Am Ende werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Lehrerin lobt die Klasse trotz der zurückhaltenden Mitarbeit. (Projektleitung)     weniger

  • Sinken, Schweben, Steigen, Schwimmen (v_hu_50)

    In der Klasse sind nur neun Schüler anwesend. Nach einer Rückblende auf die vergangene Stunde beginnt der Unterricht mit einem Experiment. Der Lehrer gibt dazu Eis in zwei Bechergl...    mehr

    In der Klasse sind nur neun Schüler anwesend. Nach einer Rückblende auf die vergangene Stunde beginnt der Unterricht mit einem Experiment. Der Lehrer gibt dazu Eis in zwei Bechergläser mit Flüssigkeiten. Die Schüler formulieren selbstständig Hypothesen zum Verhalten des Eises. Danach führen drei Schüler das Experiment durch. Der Begriff des Schwebens sowie das Verhalten von Körpern in Flüssigkeiten werden erklärt. Der Experimentiervorgang wird dann nochmals wiederholt bis zur Ergebnissicherung. Der Film bricht nach 15 Minuten ab. (Projektleitung)    weniger

  • Verbkonjugation und Passiv (v_hu_84)

    Zu Beginn der Stunde werden durch die Lehrerin die Hauptziele der Stunde formuliert und schriftlich präsentiert: Die normrichtige Verwendung von Passiv- und Aktivformen mit "man" und...    mehr

    Zu Beginn der Stunde werden durch die Lehrerin die Hauptziele der Stunde formuliert und schriftlich präsentiert: Die normrichtige Verwendung von Passiv- und Aktivformen mit "man" und die Entwicklung von Wille, gekoppelt an die Einstellung zur kooperativen Lösung von Übungsaufgaben. Als zusätzliches Ziel wird das Finden treffender Verben angeführt. Danach fängt die Stunde mit der Wiederholung des vorangegangenen Stoffgebietes an. Einige Schüler beantworten die Fragen der Lehrerin. Im Anschluss bearbeiten die Schüler unter Anleitung der Lehrerin vier Beispiele zur Erkennung von Konjugationen im Passiv an der Tafel. Jeweils vier Schüler lösen die Beispiele. Dann füllen die Schüler in Partnerarbeit ein Übungsblatt aus, welches mit Hilfe der von der Lehrerin gefertigten Lösungsfolie am Polylux (Overheadprojektor) ausgewertet wird. Nun werden die Schüler in Gruppen eingeteilt, um gemeinsam ein neues Übungsblatt zu bearbeiten, dessen Ergebnis dann von einem Gruppenmitglied vor der Klasse präsentiert wird. Abschließend werden die Gruppen in zwei Abteilungen getrennt. Diese müssen folgende zwei Themen bearbeiten: 1. "Wie stellt man eine Arbeitsschürze her?", und 2. "Wie legt man einen Minigarten an?". Die Ergebnisse werden im Plenum präsentiert und in einer Abschlussdiskussion unter Moderation der Lehrerin zusammengefasst. (Projektleitung)    weniger

  • Verbkonjugation und Tempusformen (v_hu_85)

    Vor Beginn der Stunde werden schriftlich die Hauptziele der aufgezeichneten Unterrichtssequenz präsentiert: 1. Das Bestimmen zusammengesetzter Tempusformen (Präteritum, Perfekt, Plusqu...    mehr

    Vor Beginn der Stunde werden schriftlich die Hauptziele der aufgezeichneten Unterrichtssequenz präsentiert: 1. Das Bestimmen zusammengesetzter Tempusformen (Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt), und 2. die Entwicklung des Willens und der Fähigkeit leistungsschwächerer Schüler, im Gruppenlernen optimale individuelle Leistungen zu erbringen. Die eigentliche Stunde wird von der Lehrerin mit einer Wiederholung der letzten Stunde begonnen. Die Schüler haben in dieser die erste Unterrichtseinheit zu dem Thema gelernt. In der heutigen Stunde wird der zweite Unterrichtsabschnitt der Sequenz behandelt und geübt. Die Schüler packen Material 21 (Konjugationsformen von Verben) aus, und die sechs Beispielsätze werden von Schülern gelöst und im Plenum besprochen. Danach teilt die Lehrerin die Schüler in verschiedene Gruppen ein. Gruppe A und B sind die Gruppen mit den leistungsschwachen Schülern. Diese bekommen entsprechend weniger schwierige Aufgaben und haben zusätzlich jeweils einen Gruppenleiter. Die anderen Schüler werden ebenfalls in Gruppen aufgeteilt, bekommen schwierigere Übungen und dürfen die Ergebnisse auch als erste präsentieren (Material 23 an der Tafel). Dann teilt die Lehrerin noch Material 24 aus, welches gemeinsam gelöst wird, indem jeweils ein Schüler ein Verb richtig konjugiert. (Projektleitung)    weniger


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