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Skala: Notengerechtigkeit (intraindividuelle Bezugsnorm)

StudiePersönliche Ziele von SchülerInnen

ErhebungFragebogenerhebung - Persönliche Ziele von SchülerInnen: Studie 3

KonstruktzuordnungLern- und leistungsbezogene Einstellungen

Theoretische Zuordnung in der AusgangsstudieNotengerechtigkeit_Bezugsnorm

Ursprung--

Theoretischer HintergrundDie Skala „Notengerechtigkeit_Bezugsnorm“ wurde aus einem größeren
Itempool in einer Pilotstudie extrahiert (Dalbert, 2000). Allerdings gehörte dieser Pilotversion
auch eine Vignette zum Kunstunterricht an, die sich jedoch in den nachfolgenden Analysen
nicht bewähren konnte.
Die Gerechtigkeit der Notenvergabe wurde in einem Situations-Reaktions-Format erfragt.
Der Konstruktionsabsicht lag die Annahme zugrunde, dass die wahrgenommene Gerechtigkeit
der Notenvergabe primär durch die Verwendung der drei Bezugsnormen (sachorientierte, soziale,
intraindividuelle) bestimmt wird und weniger stark durch die Fächer. Diese Annahme bestätigte
sich bereits in der Pilotstudie. Die Faktoren werden durch die Bezugsnormen und nicht
durch die Fächer konstituiert.
Rechnet man in den drei Studien (Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P) über die Items eine
explorative Faktorenanalyse (Hauptkomponentenanalyse), so legt der Eigenwertverlauf, folgt
man der Parallelanalyse (RanEigen; Enzmann, 1997), jeweils eine dreifaktorielle Lösung nahe.
Rotiert man drei Faktoren varimax, so werden in Studie 1, Studie 3 und Studie 3-P jeweils dieselben
Items durch die drei Faktoren gespeist, so dass die Items zur Beurteilung einer sachorientierten
Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_sachorientierte Bezugsnorm
zusammengefasst werden können, die Items zur Beurteilung einer sozialen Bezugsnorm zur
Skala Notengerechtigkeit_soziale Bezugsnorm sowie die Items zur Beurteilung
einer intraindividuellen Bezugsnorm zur Skala Notengerechtigkeit_intraindividuelle Bezugsnorm.

ZielgruppeSchüler der Sekundarstufe I und II

Erhebungszeitraum2000 - 2001

Anmerkung--

Kennwerte

Cronbachs AlphaMittelwertStandardabweichungStichprobengröße
0.863.251.21344

Anzahl Items4

Einleitender TextIm Folgenden finden Sie Beschreibungen möglicher Verhaltensweisen von LehrerInnen,
und Sie werden gebeten, jede vorgestellte Verhaltensweise danach zu beurteilen, inwieweit
Sie diese gerecht finden. Kreuzen Sie dazu bitte wieder jeweils eine Zahl zwischen 1 und 6
an, und lassen Sie bitte keine Aussage aus.

Items der Skala

Item-FormulierungMittelwertStandardabweichungTrennschärfe
Eine Schülerin erbringt normalerweise sehr gute Leistungen im Englischunterricht. In einem Vokabeltest hat sie nur etwa die Hälfte der Aufgaben richtig gelöst. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da dieses Ergebnis im Vergleich zu ihren früheren Leistungen einen Leistungsabfall darstellt, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 3.191.440.66
Eine Schülerin wird zur mündlichen Leistungskontrolle aufgerufen. Obwohl sie für Mathematik begabt ist, macht sie viele Fehler. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie sich gegenüber ihren früheren Leistungen verschlechtert hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen. 3.221.360.74
Ein begabter Schüler führt in einer Mathematikarbeit einen Beweis, dessen Ergebnis falsch ist. Welche Note sollte er gerechterweise bekommen?
Da sein Ergebnis schlechter ausfällt als seine bisherigen Leistungen, sollte er eine schlechtere Note bekommen. 3.241.410.68
Eine gute Schülerin schreibt im Deutschunterricht einen schlechten Aufsatz. Welche Note sollte sie gerechterweise bekommen?
Da sie sonst bessere Aufsätze geschrieben hat, sollte sie eine schlechtere Note bekommen 3.381.520.77

Antwortkategorie

WertBedeutung
1sehr ungerecht
6sehr gerecht



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