KuBIn - Kulturelle Bildung und InklusionLaufzeit: 01.03.2017 - 31.12.2019
Das Projekt Kulturelle Bildung und Inklusion (KuBIn) untersuchte Möglichkeiten und Bedingungen kultureller Teilhabe an inklusiven Schulen. Orientiert an neueren theoretischen Modellen der Interaktionsästhetik untersuchte es das inklusive Geschehen in erster Linie als Inte... mehr
Das Projekt Kulturelle Bildung und Inklusion (KuBIn) untersuchte Möglichkeiten und Bedingungen kultureller Teilhabe an inklusiven Schulen. Orientiert an neueren theoretischen Modellen der Interaktionsästhetik untersuchte es das inklusive Geschehen in erster Linie als Interaktion und fokussierte dabei auf deren nichtsprachliche Dimensionen. Erkenntnisleitend war die Frage, ob und wie die gemeinsame Beschäftigung im Unterrichtsalltag einen Beitrag zum Abbau von Berührungsängsten und Differenzen sowie stereotypisierenden Wahrnehmungsmustern zwischen Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen leistet. Für die Bearbeitung der Forschungsfrage wurde vor diesem Hintergrund ein vergleichendes Design in zwei Teilprojekten gewählt: die leiblich fundierte Seite der Kommunikation wurde zum einen im alltäglichen inklusionsorientierten Grundschulunterricht (Teilprojekt Köln), zum anderen in musikalisch-künstlerischen, außerunterrichtlichen pädagogischen Settings (Teilprojekt Lüneburg) untersucht. Im Kölner Teilprojekt sollten diese ‚mikrologischen Prozesse‘ unter Berücksichtigung materieller, räumlicher, personeller, didaktischer und curricularer Aspekte darauf hin analysiert werden, ob sich in ihnen ordnungsbildende Strukturen, Muster und Regeln zeigen. (Projekt) weniger
MARKUS - Mathematik-Gesamterhebung Rheinland-PfalzKompetenzen, Unterrichtsmerkmale, Schulkontext
Laufzeit: 01.04.1999 - 31.07.2001
Bei der Studie handelte es sich um eine in das Schulqualitätsmanagement des Landes Rheinland-Pfalz eingebettete Evaluationsstudie. Sie umfasste die Erhebung der Leistungen von Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe im Fach Mathematik und die Erfassung von unterri... mehr
Bei der Studie handelte es sich um eine in das Schulqualitätsmanagement des Landes Rheinland-Pfalz eingebettete Evaluationsstudie. Sie umfasste die Erhebung der Leistungen von Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe im Fach Mathematik und die Erfassung von unterrichtsbezogenen und lernbezogenen Merkmalen sowie schulischer und außerschulischer Kontextbedingungen (Schülerfragebogen, Lehrerfragebogen und Schulleiterfragebogen). (IQB) weniger
PReTuS - Periphere Regionen, Teilhabe und SchuleLaufzeit: 01.01.2023 - 30.03.2023
Im Rahmen des Projekts wird erforscht, wie musikalische Bildungsangebote in ländlichen Gebieten im Kontext der Schulen, aber auch von außerschulischen Vereinen und Musikschulen gestaltet werden. Untersucht wird, wie sich die gesellschaftlichen und infrastrukturellen Voraus... mehr
Im Rahmen des Projekts wird erforscht, wie musikalische Bildungsangebote in ländlichen Gebieten im Kontext der Schulen, aber auch von außerschulischen Vereinen und Musikschulen gestaltet werden. Untersucht wird, wie sich die gesellschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen in ländlichen Regionen auf die Gestaltung solcher Angebote auswirken und wie sich Schulen unter diesen Bedingungen entwickeln. In einem Mixed Methods Design wurden Schüler*innen in der Region Harz zu ihren musikalischen Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Schule gefragt.(Projekt) weniger
Politische Orientierungen bei Schülern im Rahmen schulischer AnerkennungsbeziehungenEine quantitative und qualitative Studie in den neuen und alten Bundesländern
Laufzeit: 01.06.2002 - 31.05.2005
Das Projekt war Teil eines interdisziplinären Forschungsverbundes zum Thema „Desintegrationsprozesse - Stärkung von Integrationspotentialen einer modernen Gesellschaft“. Die Studie verfolgte darin das Ziel, den Zusammenhang von schulischen Anerkennungsbeziehungen und der He... mehr
Das Projekt war Teil eines interdisziplinären Forschungsverbundes zum Thema „Desintegrationsprozesse - Stärkung von Integrationspotentialen einer modernen Gesellschaft“. Die Studie verfolgte darin das Ziel, den Zusammenhang von schulischen Anerkennungsbeziehungen und der Herausbildung politischer, insbesondere rechtsorientierter und fremdenfeindlicher sowie gewaltförmiger Orientierungen von Jugendlichen umfassend zu untersuchen. Es verbindet Ansätze der Schulkulturforschung, Rechtsextremismusforschung und Gewaltforschung und knüpft an modernisierungstheoretische und sozialisationstheoretische Diskurslinien sowie an den Diskurs von Anerkennung an. Forschungsmethodisch war geplant, eine quantitative und eine qualitative Teilstudie zu verbinden. In einem ersten Schritt wurde eine repräsentative Befragung von 14- bis 16jährigen Schülern an insgesamt etwa 44 Schulen in zwei neuen und zwei alten Bundesländern durchgeführt. An die ersten Erkenntnisse der quantitativen Befragung anknüpfend wurde eine qualitative Teilstudie an je einem Gymnasium sowie an einer Hauptschule bzw. Sekundarschule in den ausgewählten ostdeutschen und westdeutschen Regionen realisiert, die sich auf eine Ethnographie schulischer Anerkennungssituationen, auf Gruppendiskussionen mit rechtsorientierten Schülern und deren Lehrern sowie auf biographische Schülerinterviews stützt. (DIPF/Projekt) weniger
SMuMSiKl - Schulmusik und Musikschule im Klassenzimmer - ein videobasierter empirischer TheorienvergleichLaufzeit: 2011 - 2017
Im Rahmen des Projekts „Schulmusik und Musikschule im Klassenzimmer – ein videobasierter empirischer Theorienvergleich“ wurden vier musikpädagogische Begriffsmodelle in Ihrer Anwendung auf Unterrichtsvideographien miteinander verglichen. Das im Rahmen des Projekts entwick... mehr
Im Rahmen des Projekts „Schulmusik und Musikschule im Klassenzimmer – ein videobasierter empirischer Theorienvergleich“ wurden vier musikpädagogische Begriffsmodelle in Ihrer Anwendung auf Unterrichtsvideographien miteinander verglichen. Das im Rahmen des Projekts entwickelte Vergleichsverfahren beruht im Kern auf drei Annahmen: Ich gehe davon aus, dass (1) Begriffe aus musikpädagogischen Modellen in videographierter Unterrichtspraxis identifizierbar sein sollten, diese Begriffe (2) in Form von Kurzfilmen aus dieser Unterrichtspraxis exemplifiziert werden können und (3) ein Vergleich dieser Kurzfilme Erkenntnis über den Zusammenhang der ihnen zu Grunde liegenden Begriffe liefern kann. Für die Durchführung des Vergleichs wurden in einem ersten Schritt Unterrichtsvideographien aus insgesamt sechs musikpädagogischen Projekten – hier verschiedene Formen von Streicherklassenunterricht – mehrperspektivisch aufgezeichnet. Diese Unterrichtsvideographien sind in der Reihe „Unterrichtsbeobachtung- Erhebung 1“ für weitere Forschung und im Sinne von Methodentransparenz abrufbar. Im zweiten Schritt des Forschungsverfahrens wurde auf der Basis der vier zu vergleichenden Begriffsmodelle insgesamt acht ca. 3minütige Kurzfilme zusammengeschnitten, so genannten „Lehrfilm-Analytical Short Films“. Bei den vier verglichenen Modellen handelt es sich um je zwei aus der Schulmusikpädagogik – Christopher Wallbaums „Musikpraxen erfahren und vergleichen“ (z.B. Wallbaum, 2020) sowie der „Aufbauende Musikunterricht“ von Werner Jank et al (2017) –, und zwei aus der Instrumental-/Gesangspädagogik – Anselm Ernsts „Lehren und Lernen im Instrumentalunterricht“ (Ernst, 2012) und Andreas Dörnes „Umfassendes Musizieren“ (Dörne, 2010).(Projekt). weniger
VERA - Gute UnterrichtspraxisLaufzeit: 01.10.2005 - 30.09.2008
Ziel der Studie war die Analyse von Bedingungen, die für den Lernerfolg des Grundschulunterrichts in den Fächern Deutsch und Mathematik maßgeblich sind. Zielkriterium war die längsschnittlich erfasste Veränderung der fachlichen Leistungen im Laufe eines Schuljahres. Darüber hi... mehr
Ziel der Studie war die Analyse von Bedingungen, die für den Lernerfolg des Grundschulunterrichts in den Fächern Deutsch und Mathematik maßgeblich sind. Zielkriterium war die längsschnittlich erfasste Veränderung der fachlichen Leistungen im Laufe eines Schuljahres. Darüber hinaus wurden auch nicht-fachliche Zielkriterien (Interesse, Lernfreude) berücksichtigt. Bedingungsfaktoren sind individuelle Schülermerkmale (Vorwissen, Lernmotivation, soziale Schicht usw.), Merkmale des Schulkontexts und Klassenkontexts sowie Merkmale des Unterrichts, insbesondere der Unterrichtsqualität. Kennzeichnend für das in Kooperation zwischen Psychologen und Fachdidaktikern durchgeführte Projekt war, dass über allgemeine Bedingungsfaktoren hinaus auch fachspezifisch bedeutsame Beziehungen untersucht wurden. Angenommen wurde, dass eine aktivierende, das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler anregende Unterrichtsgestaltung deren Leistungsentwicklung fördert. Die detaillierte Erfassung der Unterrichtsqualität auf der Basis von Videoaufzeichnungen des Grundschulunterrichts war ein Schwerpunkt der Untersuchung. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden genutzt, um Maßnahmen der Unterrichtsentwicklung sowie der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung zu konzipieren und zu gestalten. (DIPF/Projekt) weniger
MeMoKli - Was denken Grundschüler:innen über den Klimawandel und wie bewerten sie ihn?Mentale Modelle von Grundschüler:innen zum Klimawandel, klimaethische Fragestellungen und gerechtigkeitstheoretische sowie verantwortungsethische Perspektiven als integrale Bezugsdimensionen einer kritisch-reflexiven Bildungsprozessgestaltung im Sachunterricht
Laufzeit: 08.07.2020 - 06.07.2027
Das Promotionsprojekt umfasst eine qualitative, explorative Datenerhebung mentaler Modelle von Grundschülern und Grundschülerinnen zum Klimawandel, die in zwei Phasen durchgeführt wurde. Durch die Betrachtung klimaethischer, gerechtigkeitstheoretischer und verantwortung... mehr
Das Promotionsprojekt umfasst eine qualitative, explorative Datenerhebung mentaler Modelle von Grundschülern und Grundschülerinnen zum Klimawandel, die in zwei Phasen durchgeführt wurde. Durch die Betrachtung klimaethischer, gerechtigkeitstheoretischer und verantwortungsethischer Perspektiven seitens der Kinder auf den Klimawandel ist diese Studie eine interdisziplinäre Arbeit, die sich mit Ethik, Philosophie des Geistes und Moralphilosophie beschäftigt. In einer Pilotierungs- und Haupterhebungsphase erfolgte die Evozierung der mentalen Modelle der Grundschüler und Grundschülerinnen zum Klimawandel sowie deren klimaethischen, gerechtigkeitstheoretischen und verantwortungsethischen Perspektiven auf diesen. Dazu wurden problemzentrierte, leitfadengestützte, qualitative Einzelinterviews geführt, die um Aspekte des Konstruktinterviews erweitert wurden. Zudem wurden während des Interviews Kinderzeichnungen, Concept Maps und Struktur-Lege-Maps von den Kindern angefertigt. Außerdem diente eine multimodale Interviewgestaltung mit den Stimuli Wimmelbild und Concept Cartoons der weiteren Unterstützung der Evozierung und Externalisierung der mentalen Modelle. (Projekt) weniger
Persönliche Ziele von SchülerInnenLaufzeit: 01.05.2000 - 30.04.2001
Das Projekt umfasste drei Studien mit Schülern und Schülerinnen der Sekundarschule und des Gymnasiums des 9. bis 12. Schuljahres aus Halle (Saale), die ihre persönlichen Ziele auflisten und einschätzen sollten. Weiterhin beantworteten sie Fragebögen zu Persönlichkeit, wah... mehr
Das Projekt umfasste drei Studien mit Schülern und Schülerinnen der Sekundarschule und des Gymnasiums des 9. bis 12. Schuljahres aus Halle (Saale), die ihre persönlichen Ziele auflisten und einschätzen sollten. Weiterhin beantworteten sie Fragebögen zu Persönlichkeit, wahrgenommener Unterstützung durch Eltern und Lehrpersonen sowie zu schulischer Motivation, Identifikation und subjektivem Wohlbefinden. Ferner wurden Schulleistungen und prosoziales Verhalten untersucht. Ziel des Projekts war es herauszufinden, (a) welche Berufsziele und Ausbildungsziele sowie welche sozialen Ziele Schüler und Schülerinnen des 9. bis 12. Schuljahres verfolgen und wie sie diese Ziele definieren, (b) welche dieser Ziele einen förderlichen Einfluss auf Leistung, Sozialverhalten und Wohlbefinden haben und (c) welche Rolle dabei Schule, Schülerpersönlichkeit und soziale Unterstützung durch Lehrpersonen und Eltern spielen. (DIPF/Projekt) weniger
KoLepP - Kooperation von Lehrkräften und pädagogischem Personal an Ganztagsschulen und die Gestaltung von Förderangeboten und der ÜbergangsempfehlungLaufzeit: 01.02.2012 - 30.06.2014
Das Projekt ging der Frage nach, welchen Einfluss die Kooperation zwischen Lehrkräften und pädagogischem Personal an Ganztagsgrundschulen auf die Gestaltung von Förderangeboten und die Übergangsempfehlung am Ende der Grundschulzeit hat. Es wurde untersucht, ob durch diese in... mehr
Das Projekt ging der Frage nach, welchen Einfluss die Kooperation zwischen Lehrkräften und pädagogischem Personal an Ganztagsgrundschulen auf die Gestaltung von Förderangeboten und die Übergangsempfehlung am Ende der Grundschulzeit hat. Es wurde untersucht, ob durch diese interprofessionelle Kooperation die sekundären Effekte des sozialen Hintergrunds beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule verringert werden können und die erteilte Übergangsempfehlung unabhängiger von sozialen Merkmalen wird. Dabei wurde davon ausgegangen, dass die Grundschullehrkräfte durch die Kooperation mit dem weiteren pädagogischen Personal auf mehr und verlässlichere Informationen zurückgreifen können, die sie für die Erstellung der Übergangsempfehlung heranziehen können. (...) Die Annahme war, dass die entwickelten Fördermaßnahmen bei intensiverer Kooperation zwischen Lehrkräften und pädagogischem Personal qualitativ hochwertiger sind und eine ganzheitliche Perspektive auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Zur Erreichung des Projektziels wurde anhand der Daten der Zusammenhang zwischen dem Leistungsstand der Schüler und der erteilten Übergangsempfehlung am Ende der Grundschule für die offenen Ganztagsgrundschulen ermittelt. Es wurden quantitative und qualitative Studien durchgeführt, mit denen die Kooperation von Lehrkräften und weiterem pädagogischen Personal an den Ganztagsgrundschulen erfasst wurde. Dabei wurde der Frage nachgegangen, ob durch die Kooperation zwischen Lehrkräften und pädagogischem Personal der Zusammenhang zwischen dem Leistungsstand der Kinder und der gegebenen Übergangsempfehlung enger ist. (...) Zu den Erhebungsmethoden zählten Befragungen und Tests der Schüler, Befragungen der Lehrkräfte, der Eltern und weiteren pädagogischen Personals inklusive Schulleitung sowie Leitfadeninterviews mit Lehrkräften und pädagogischem Personal an Best Practice-Schulen. (DIPF/Projektträger) weniger
BeziSe - Pädagogische Beziehungen in digitalen SettingsGestaltung von pädagogischen Beziehungen im Kontext von digitalen Lernplattformen
Laufzeit: 01.11.2022 - 31.03.2024
Im Rahmen der Corona-Pandemie haben digitale Lernsettings an Relevanz gewonnen und es ist davon auszugehen, dass bestimmte Formate, z.B. Lernplattformen wie Moodle, auch zukünftig genutzt werden, um Lernprozesse zu begleiten (Robert Bosch Stiftung, 2021). Hierbei stellt... mehr
Im Rahmen der Corona-Pandemie haben digitale Lernsettings an Relevanz gewonnen und es ist davon auszugehen, dass bestimmte Formate, z.B. Lernplattformen wie Moodle, auch zukünftig genutzt werden, um Lernprozesse zu begleiten (Robert Bosch Stiftung, 2021). Hierbei stellt sich die Frage, welche bislang unbekannten Dynamiken sich durch die Nutzung von digitalen Lernplattformen in schulischen Settings zeigen. Dabei möchten wir den Fokus auf pädagogische Beziehungen zwischen Lehrkräften und Schüler_innen legen, weil die Qualität dieser Beziehungen von zentraler Bedeutung für die kognitive und persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist (z.B. Prengel, 2019). Demnach geht es im Rahmen der Arbeitsgruppe um die Frage, welche Dynamiken sich in Bezug auf die Gestaltung von pädagogischen Beziehungen bei der Nutzung von digitalen Lernplattformen zeigen. Als theoretischer Rahmen dienen unter anderem Arbeiten zu Datafication im Kontext von Bildungsprozessen (z.B. Williamson, 2019). Des Weiteren dient als Heuristik die Nähe-Distanz-Antinomie im Rahmen des strukturtheoretischen Ansatzes nach Helsper (2001). (DIPF/Projekt) weniger