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Skalen nach Konstrukt

Um Merkmale der Schul- und Unterrichtsqualität zu systematisieren wurde auf ein Bildungsproduktionsmodell zurückgegriffen, das auf der Struktur Input-Prozess-Output beruht. Bildungsproduktionsmodelle stellen neben Angebots-Nutzungsmodellen den aktuellen Stand der Schulqualitätsforschung dar. Sie bieten eine breite Basis für die Systematisierung und Strukturierung der Qualitätsmerkmale und sind ein wichtiger Ausgangspunkt, um die verschiedenen Instrumente bzw. Skalen den Konstrukten der Schulqualität zuzuordnen. Das vorliegende Modell erhebt den Anspruch Schulqualität möglichst vollständig darzustellen und damit eine möglichst umfassende Integration der Instrumente aus Studien zur Schul- und Unterrichtsqualität zu gewährleisten.

Das Modell unterscheidet zwischen Hintergrundmerkmalen, Merkmalen der Prozessqualität sowie jenen, die die Erfassung schulischer Lernergebnisse zum Ziel haben. Bei Merkmalen der Prozessqualität lässt sich zusätzlich zwischen Prozessen auf Schulebene und Merkmalen der schulischen Lehr-Lernarrangements unterscheiden. Letztere nehmen neben der Erfassung von Unterrichtsqualität auch die Qualität von Ganztagsangeboten in den Blick. Dieses Modell orientiert sich eng an den Spezifika des deutschen Schulsystems, da es Ganztagsangebote als gesonderte Kategorie aufnimmt, die in Ländern mit einem ganztägig organisierten Schulsystem selbstverständlich sind.



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